Der Druckminderer reduziert den Flaschendruck des Propangases auf einen konstanten, für den Brenner geeigneten Arbeitsdruck. Nur so ist eine gleichmäßige Gaszufuhr möglich, die eine stabile Flamme und damit eine kontrollierte Erwärmung der Vergussmasse gewährleistet.
Eine falsche Einstellung kann zu:
- instabilem Flammenbild
- zu starke Erwärmung der Vergussmasse
- unnötigem Gasverbrauch
- erhöhtem Sicherheitsrisiko
führen.
Zu hoher oder zu niedriger Gasdruck – typische Auswirkungen #
Zu hoher Gasdruck:
- sehr starke, unruhige Flamme
- Überhitzung der Vergussmasse
- erhöhte thermische Belastung von Kocher und Bauteilen
- unnötig hoher Gasverbrauch
Zu niedriger Gasdruck:
- schwache oder abreißende Flamme
- lange Aufheizzeiten
- ungleichmäßige Temperatur im Kocher
- instabile Arbeitsbedingungen auf der Baustelle
Beides wirkt sich negativ auf die Prozesssicherheit und die Qualität des Fugenvergusses aus.
Richtige Einstellung in der Praxis #
Einstellung: 1 bis 1,5 bar
In diesem Einstellbereich wird:
- eine ruhige, gleichmäßige Flamme entstehen
- die Vergussmasse kontinuierlich und kontrolliert erhitzt
- keine häufigen Nachregulierungen während des Betriebs notwendig sein
Entscheidend ist nicht ein maximaler Druck, sondern ein konstanter Arbeitsdruck, der zum Brennersystem und zur Außentemperatur passt.