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Hersteller seit 38 Jahren.

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Einstieg in den Fugenverguss

Tauchen Sie ein in die Welt des Fugenvergusses und entdecken Sie die zahlreichen Facetten dieser Technik. Erfahren Sie, wie Sie durch gezielten Personaleinsatz und intelligente Maschinenvarianten Ihren Trupp nicht nur effizient gestalten, sondern perfekt auf die Stärken Ihrer Mitarbeiter abstimmen können.

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Manueller Verguss – die flexible Basis
Mit dem Kombikocher KK50 können Sie kleine bis mittlere Fugenvergussarbeiten und punktuelle Reparaturen durchführen. Das Gerät kombiniert das Aufschmelzen und Vergießen der Heißvergussmasse in einem kompakten System. Sie bedienen den Kocher manuell und bringen das Material über einen Vergussschlitten direkt in die vorbereitete Fuge ein. Diese Variante eignet sich besonders für überschaubare Baustellen und Situationen, in denen Flexibilität und Mobilität gefragt sind.
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Lanzenverguss Variante 1 – kompakt und effizient
Für mittlere bis größere Projekte empfehlen wir Ihnen den HLK Cube. Dieser selbstfahrende Verugsskocher mit Vergusslanze und hydraulischem Rührwerk ermöglicht Ihnen ein kontinuierliches Arbeiten. Sie profitieren von automatischer Temperaturregelung, einem elektrisch beheizten Vergussschlauch und einer Sicherheitseinfüllklappe. Der HLK Cube unterstützt Sie dabei, die Tagesleistung und die Qualität des Vergusses deutlich zu steigern.
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Lanzenverguss Variante 2 – maximale Leistung
Bei umfangreichen Baustellen, langen Fugenabschnitten oder zur Reduzierung des Organisationsaufwands empfiehlt sich ein Anhängersystem wie das HLK System. Sie wählen Ihre gewünschte Kapazität von 140 bis 700 Liter. Stufenlose Temperaturregelung, Sicherheitsfunktionen und Funksteuerung unterstützen Sie bei einem effizienten und strukturierten Arbeitsablauf. Diese Variante ist auf hohe Tagesleistung und professionelle Anforderungen ausgelegt.
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Hinweis

Die Auswahl der passenden Variante richtet sich nach Baustellengröße, Teamstärke und gewünschter Tagesleistung. Alle Systeme sind darauf ausgelegt, Ihnen einen sicheren, effizienten und qualitativ hochwertigen Fugenverguss zu ermöglichen.

Nur mit Vergießen ist es nicht getan

Nur das Vergießen reicht nicht aus, um eine Fuge fachgerecht herzustellen. Sie müssen die Fuge zunächst herstellen, anschließend sorgfältig vorbereiten (zum Beispiel durch Reinigen und Trocknen) und nach dem Vergießen das Abstreuen durchführen. Erst durch diese aufeinander abgestimmten Arbeitsschritte erzielen Sie ein dauerhaftes und qualitativ hochwertiges Ergebnis.

Fuge herstellen
Sie stellen die Fuge her, indem Sie mit einer Fräse oder einem Fugenschneider einen sauberen, definierten Schnitt im Asphalt erzeugen. So schaffen Sie die Voraussetzung für eine fachgerechte Sanierung und eine optimale Haftung des Vergussmaterials.
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Fuge vorbereiten
Im nächsten Schritt bereiten Sie die Fuge sorgfältig vor. Sie reinigen und trocknen die Fugenflanken, am besten mit einer Heißluftlanze, um Staub, Feuchtigkeit und lose Bestandteile zu entfernen. Wichtig hierbei ist, dass keine Flamme auf den Asphalt kommt. Anschließend tragen Sie einen Primer auf, der die Haftung zwischen Fugenflanke und Vergussmasse verbessert und für eine dauerhafte Verbindung sorgt.
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Fuge abstreuen
Nach dem Vergießen der Fuge streuen Sie die noch warme Vergussmasse mit speziellem Abstreumaterial ab. Das verhindert, dass das Material an Reifen oder Schuhen haften bleibt, und sorgt für eine sichere, griffige Oberfläche. So stellen Sie sicher, dass die Fuge sofort belastbar und langlebig ist.
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Die richtige Teamstärke

Empfohlener Ablauf:
Mitarbeiter 1 beginnt mit der Herstellung der Fuge mittels eines Fugenschneider bzw. Fräse. Im Anschluss folgt Mitarbeiter 2 und bereitet die Fuge mit heißer Pressluft vor. Parallel dazu wird zu Arbeitsbeginn der Vergusskocher aktiviert, viele Modelle regeln im Hintergrund die Temperatur und sind somit einsatzfähig, sobald die Fräs- und Vorbereitungsarbeiten abgeschlossen sind. Dann erfolgt der Verguss der Fuge durch beide Mitarbeiter gemeinsam.

Vorteile:
• Effizienter Personaleinsatz
• Beide Mitarbeiter sind mit dem gesamten Prozess und allen Maschinen vertraut

Nachteile:
• Bei Ausfall eines Mitarbeiters ist der Ablauf nicht durchführbar
• Die Tagesleistung ist im Vergleich zu größeren Teams begrenzt

Empfohlener Ablauf:
Mitarbeiter 1 beginnt mit der Herstellung der Fuge mittels eines Fugenschneiders oder einer Fräse. Direkt im Anschluss bereitet Mitarbeiter 2 die Fuge mit heißer Pressluft vor. Parallel dazu übernimmt Mitarbeiter 3 die Vorbereitung des Vergusskochers für den Fugenverguss und unterstützt bei Bedarf auch die Fugenvorbereitung.
Sobald die Fräs- und Vorbereitungsarbeiten abgeschlossen sind, führen Mitarbeiter 1 und 2 gemeinsam den Verguss durch. Mitarbeiter 3 übernimmt anschließend das Abstreuen der Fuge – ohne Unterbrechung des Arbeitsflusses.

Vorteile:
• Durchgängiges Arbeiten ohne Unterbrechung beim Abstreuen
• Mitarbeiter 3 fungiert als Springer und sorgt für einen reibungslosen Ablauf sowie technische Unterstützung
• Höhere Tagesleistung im Vergleich zur Zwei-Mann-Variante
• Ausfälle einzelner Mitarbeiter können besser kompensiert werden

Nachteile:
• Arbeiten in einem durchgehenden Zug sind nicht möglich (z. B. bei längeren Fugenabschnitten)

Empfohlener Ablauf:
Mitarbeiter 1 beginnt mit der Herstellung der Fuge mittels einer Fräse bzw. einem Fugenschneider.  Unmittelbar danach übernimmt Mitarbeiter 2 die Reinigung und Vorbereitung der Fuge mit heißer Pressluft. Parallel dazu kümmern sich Mitarbeiter 3 und 4 um die Vorbereitung des Vergusskochers, sodass dieser rechtzeitig einsatzbereit ist.
Sobald ein zeitlicher Vorsprung gegenüber den Fräs- und Reinigungsarbeiten entstanden ist, beginnt das Team mit dem Fugenverguss. Durch diese strukturierte Vorgehensweise arbeiten zwei Zweier-Teams effektiv nebeneinander, was eine besonders hohe Tagesleistung ermöglicht und den gesamten Ablauf deutlich beschleunigt.

Vorteile:
• Höchste Tagesleistung durch optimierte Abläufe
• Hohe Flexibilität im Team
• Geringe Ausfallrisiken bei Krankheitsfällen
• Spezialisierung der Mitarbeiter ermöglicht hohe Qualität und Effizienz

Nachteile:
• Erhöhter Personaleinsatz
• Mehr Verwaltungs- und Koordinationsaufwand
• Spezialisierung kann zu geringerer Prozesskenntnis einzelner Mitarbeiter führen

Welche Fragen sollten Sie sich stellen

Wie viel Tagesleistung benötige ich?

Überlegen Sie, welches Arbeitspensum Sie pro Tag erreichen möchten. Die gewünschte Tagesleistung beeinflusst die Auswahl der Technik, die Teamgröße und die Organisation Ihrer Baustelle.

Wie viele Mitarbeiter habe ich zu Verfügung?

Die Anzahl Ihrer verfügbaren Mitarbeiter bestimmt, wie Sie die Aufgaben aufteilen und welche Arbeitsweise für Ihre Projekte sinnvoll ist. Es lohnt sich, den Personaleinsatz frühzeitig zu planen.

Wie soll der Baustellenablauf sein?

Ein klar strukturierter Ablauf hilft, Zeitverluste und Engpässe zu vermeiden. Machen Sie sich Gedanken darüber, wie die einzelnen Arbeitsschritte optimal aufeinander abgestimmt werden können.

Welche Transportmöglichkeiten habe ich?

Die Wahl des Transportmittels beeinflusst, wie flexibel und effizient Sie auf der Baustelle arbeiten können. Prüfen Sie, welche Fahrzeuge und Anhänger Ihnen zur Verfügung stehen und wie diese den Ablauf unterstützen.

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